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Kambodscha

das "wilde" Land


Nachdem ich mir meine Süd Ost Asien Sporen in Thailand verdient hatte, traute ich mich 2006 erstmals nach Kambodscha. Inzwischen war ich schon zweimal dort und ich glaube es wird mich immer wieder dort hinziehen. Vom quirligen Phnom Penh, den von mir noch unentdeckten Küstengebieten zu den prächtigen Bauten des Angkor Wat.

Es gibt noch viel zu entdecken in dem Land voller Gegensätze, welches bis jetzt noch von westlichen Fastfoodketten verschont wurde und sich immer noch von seiner blutigen Vergangenheit erholt.

Der Schlächter Pol Pot, leader der Roten Khmer, versuchte systematisch das eigene Volk auszurotten. Von der internationalen Staatengemeinschaft ignoriert und unter dem Schutzmantel der kommunistischen Regime, verloren in seiner dreijährigen Terrorherrschaft mehr als eine Millionen Menschen das Leben. Praktisch jeder der über etwas Bildung verfügte (auch wenn er nur eine Brille trug) wurde verfolgt, in "Umerziehungslager" gesteckt, dort gefoltert um schließlich auf den killing Fields in Massengräbern die letzte Ruhestätte zu finden.

Die Auswirkungen merkt man heute noch. Armut, brach liegende Infrastruktur, Müllberge auf den Straßen der Hauptstadt etc. Die Khmer sind aber ein zähes Volk und lernen schnell. Erste Schritte werden gemacht damit Touristen sich wohlfühlen und das bitter benötigte Geld mitbringen.Es gibt noch viel zu lernen aber ich bin mir sicher das Kambodscha in 5-10 Jahren ein ernst zu nehmender Konkurrent für Thailand wird, wenn nicht die gleichen Fehler gemacht werden die viele Touristen schon in andere Länder getrieben hat.

Auf den folgenden Seiten werde ich versuchen meine Eindrücke zu beschreiben, vorerst ist mein Reisebericht "
Angkor oder what?" online und ein Bericht über das Nachtleben in Phnom Penh wird folgen.

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